Was ist „zu Hause“ für uns?

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
Share on pinterest

Seit ich ein Kind war, wollte ich immer Dozentin werden. Nachdem mein Opa sagte, dass Lehrer verhungern, habe ich Werbung an der Universität angefangen. Natürlich bringt das Leben dich genau dahin, wo du hin willst, und nach einigen Jahren bin ich an der Uni Dozentin geworden. Inzwischen habe ich Fotografie studiert und ein Master in Madrid absolviert. Ich denke, beide Berufe sind nicht so weit auseinander. Ich denke, Dozenten haben vieles aus der Künstlerwelt. Ich bin spezialisiert darauf, anderen Fremdsprachen beizubringen – Englisch und Spanisch zu lehren ist meine Leidenschaft.

Mich interessieren Menschen. 1998 habe ich ein persönliches Kunst-Projekt angefangen: Mode und Musik zu fotografieren. Ich finde es sehr spannend, wenn Menschen eine ganz bestimmte Zeit lieben und diese Liebe leben – egal ob sie jetzt im Jahr 2017 leben. Die Begeisterung für die 50´s oder 60´s ist so präsent, dass sich ihr ganzes Leben darum herum bewegt. Dieses Projekt hat mich durch ganz Europa gebracht, und ich war mit verschiedenen Ausstellungen beschäftigt.

Ab 2007 habe ich mich mehr für das Interkulturelle interessiert. Es könnte natürlich daran liegen, dass ich selber aus Spanien nach Deutschland kam und alles aus einer anderen Perspektive sah. So entstand mein neues Projekt, mit dem ich mich gerade beschäftige: „ Was ist zu Hause für uns?“.

Ich hatte das Glück, meine beiden Leidenschaften zu kombinieren, in ein paar Workshops über Fotografie und Interkulturalität. Eine neue spannende Tür, wo ich Stereotypen brechen kann und Kreativität aufwachen darf.

Für mich kann „zu Hause“ so viele Sachen sein: Licht, Luft, Farben, Bewegung, Musik… Und das ist, was ich mit meiner Kamera suche.