Tiere im Text – Ein Spiel mit deutschen Tiermetaphern

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Man darf sprachlich meines Erachtens keine Tiere haben, denn:

Wenn man einen Vogel hätte, dann wäre man verrückt. 

Wenn man einen Kater hätte, wäre man betrunken. Hmm. Ich habe Schwein gehabt, dass ich keines von ihnen (zurzeit) habe. Ach ja. Ich wollte nicht aus einer Mücke einen Elefanten machen. Man kommt ja nicht auf den Hund, wenn man ein Tier hat. 

Wenn ich eine dufte Biene sehe, würde ich ihr keinen Bären aufbinden, sondern mitteilen, dass ich Schmetterlinge im Bauch habe. Egal, ob sie hier oder da ist, wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen. Wer keinen Bock zu arbeiten hat und nicht fleißig wie eine Ameise ist, sollte lieber nicht den Bock zum Gärtner machen. Um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, sollte man wissen, wo der Frosch die Locken hat. Allerdings, wenn man einen Frosch im Hals hat, ist er gleichzeitig stumm wie ein Fisch. Diejenigen, die mit den Hühnern schlafen gehen, schlafen wie ein Murmeltier und sind der frühe Vogel im Gegensatz zu Nachteulen. 

Viele sind scheu wie ein Reh, wenn sie Besuch vom Storch bekommen. Ihnen sollte man die Würmer aus der Nase ziehen, um es zu erfahren. Sei ein echter Freund, mit dem man Pferde stehlen kann. Weil, wer sich aufs hohe Ross setzt, setzt aufs falsche Pferd. 

Illustration: Elena Buono