Mein Vogel Haselnuss

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Ich wollte schon immer mal ein Haustier haben, darum hat mir mein Papa einen Vogel gebracht. Ich habe so lange drauf gewartet, bis ich ihn be- komme und an dem Tag, an dem ich ihn bekommen habe, war ich soo glücklich wie noch nie.

Er ist ein Kanarienvogel. Ein sehr süßer Kanarienvogel, kein Wellensittich! Am Anfang dachten wir, es wäre ein Wellensittich, aber da er das Futter von dem nicht gegessen hat, ist uns klar geworden dass, es ein kleiner Kanarienvogel ist. Haselnuss heißt er, diesen Namen habe ich mir ausgesucht. Meine Mutter hat als Kind eine Serie gesehen, in der eine Familie einen Kanarienvogel hatte, der hieß Fandoq. Das ist Farsi für Nuss und man kann es auch als Namen benutzen.

Er ist ein Jahr alt, also ganz klein. Seine Farbe leuchtet gelb, doch sein Kopf und seine Federn sind schwarz. Haselnuss bekommt zuerst sein Hauptfutter. Ab und zu geben wir ihm z.b. Eisbergsalat, Äpfel, gekochtes Ei. Das mag er am liebsten.

So ein Vogel ist nicht ein ganz normaler Vogel, sondern er macht viel Arbeit: Futter und Trinken wechseln, vor Wärme und anderen Sachen schützen. Ich spreche jeden Tag mit ihm, aber öfters singt er die ganze Zeit, was auch schön ist. Andererseits nervt es ein bisschen, wenn man schläft, aber das gehört dazu.

Seit Corona anfing, singt er nicht so oft. Das liegt daran dass, seine Federn abfallen und wieder neu wachsen. Das nennt sich „Mauser“. Es dauert etwa 8 Wochen, bis er wieder singt.

Manchmal lassen wir Haselnuss im Zimmer fliegen, denn der Käfig ist es nicht so groß. Aber aufpassen sollte man, es kann ja sein, wenn man das Fenster nicht zu macht, dass er dann weg fliegt. Wenn z.B. fremde Leute in seine Nähe kommen, bleibt er still, ganz still. Das liegt viel- leicht daran, dass er die Leute nicht kennt.

Aber hauptsächlich ist Haselnuss sehr süß und brav.

Raphael Müller-Hotop

Ich heiße Raphael Müller-Hotop, bin Psychologe und war von Oktober 2014 bis August 2019 stellvertretender Vorstandsvorsitzender des NeuLand e.V.. Es begeistert mich jedes Mal aufs Neue das Engagement der AutorInnen und Ehrenamtlichen mitzuerleben und gemeinsam mit so vielen Menschen aus verschiedenen Kulturen dieses verbindende Projekt mitzugestalten. Was mir an NeuLand außerdem besonders gefällt ist der Austausch mit den AutorInnen und unser Ziel, durch die Vermittlung eines breiten Spektrums an Perspektiven Verstehen, Kennenlernen und Dialog zu fördern.