Kategorie: Artikel

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Taha Karem, Kurdistan-Irak

Wer eigene Wurzeln pflegt, kann auch neue Wurzeln schlagen!

Wenn die Menschen aus irgendwelchem Grund ihre Heimat verlassen, und in einem anderen Land leben, stehen sie vor neuen Herausforderungen des Lebens, nämlich: sich neu zu orientieren und die neue Sprache, Kultur, Regeln und die neue Lebensweise zu lernen, die oft anders ist als die in der eigenen Heimat. Am Anfang ist vieles neu und fremd, deswegen brauchen solche Menschen in dem neuen Land Unterstützung.

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Raphael J. Makame

»Wegen meiner Arbeit war ich gezwungen, zu fliehen«

Er sagt, er könne noch kein Deutsch, aber die paar Ausdrücke, die er zwischendurch einwirft, klingen astrein! Raphaels Organisation, OPCA, kümmert sich um Menschen, die mit dem Rechtssystem in Konflikt geraten oder aus irgendwelchen Gründen nicht unterstützt oder sogar verfolgt werden.

Über diese Arbeit wollen wir uns unterhalten.

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Sarwar Gazali, Pakistan

Aus dem Roman »Blut statt Almosen«

Ahmad, ein junger Pakistani, der seit einiger Zeit in Berlin lebt, erhält einen verzweifelten Anruf aus seiner Heimat: Seine Tante berichtet ihm, dass ihr Sohn Ahsan spurlos verschwunden ist, alle Nachforschungen der Familie sind im Sande verlaufen. Ahmad stand noch kurz zuvor in Kontakt mit seinem Cousin, mit dem ihn seit Kindertagen eine innige Freundschaft verbindet

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Akin Öztürk, Türkei

Im Namen der Frau

Eigentlich kommt dieser Artikel zu spät. Dieser Artikel hätte früher geschrieben werden sollen. Durch mich oder jemand anderen. Ich sehe fast jeden Tag Morde an Frauen, wenn ich Nachrichten über die Türkei lese.

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Mohamad Alkhalaf, Syrien

Das ruhige Meer

Die Sprache ist wie ein ruhiges Meer, oberflächlich versteht man das Gesagte, aber was versteckt sich hinter den Wörtern? Unter der Wasseroberfläche gibt es Strudel und Untiefen und noch Allerlei.

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Dickson Oarhe

Die schiere Kraft des Willens

Vor einiger Zeit, genau während meines letzten Urlaubs 2020, habe ich einen Moment erlebt, der mich zum Nachdenken gebracht hat.

Zuvor möchte ich Sie wissen lassen, dass es mir an schönen Momenten in dieser großartigen Stadt Walldorf, die ich vor drei Jahren kennengelernt habe, nicht mangelt: Zum Beispiel, wenn ich jeden Tag mit dem Fahrrad zu meiner Firma in Mörfelden radle, wo ich eine Ausbildung mache, oder zur Berufsschule in Groß-Gerau (BSGG) fahre. Für mich hat dieser Tagesablauf schon etwas Schönes und Bemerkenswertes. Inzwischen kenne ich so viele nette Leute in Walldorf und in Deutschland, die warmherzig und hilfsbereit sind und die mich ab und an einladen und ich besuche sie und unterhalte mich gerne mit ihnen.

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Saad und Saada Aljafry, Irak

Hier ist alles grün

Wir, die Zwillingsgeschwister Saada und Saad Aljafry, mussten leider schon sehr jung unsere Familie, unsere Freunde und unsere Heimat im Nordirak um die Stadt Sindschar verlassen. Wir gehören der Volksgruppe der Jesiden an …

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Dickson Oarhe

Die Schönheit der Demokratie

In den rund vier Jahren, die ich hier in Deutschland lebe, habe ich viele Erfahrungen gemacht, die mein Wissen darüber, wie ein Staat wirklich funktioniert, neu geformt haben. Im Laufe der Zeit habe ich, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, die Schönheit der Demokratie zu schätzen gelernt.

Demokratie, so heißt es in einer aktuellen Veröffentlichung der Landeszentrale für politische Bildung, (…) ist eng mit dem Prinzip der Volkssouveränität verbunden: Demokratie ist eine Staatsform, in der die Staatsgewalt vom Volk ausgeht.“

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Akin Öztürk, Türkei

Ein Kind ist ein Segen

Ich sage allen, die Kinder haben wollen, es ist eine Erfahrung; dein Leben wird sich ändern, sei bereit — vor dem Baby und nach dem Baby. Jetzt wird es dein Leben gestalten. Seine Essenszeit, seine Schlafzeiten, deinen Einkaufskorb bestimmt er oder sie, immer. Manchmal denken wir, es wäre einfacher, wenn unsere Familie hier wäre. Wäre es? Eigentlich ist das das Thema des Artikels.

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Raphael Müller-Hotop

Ich heiße Raphael Müller-Hotop, bin Psychologe und war von Oktober 2014 bis August 2019 stellvertretender Vorstandsvorsitzender des NeuLand e.V.. Es begeistert mich jedes Mal aufs Neue das Engagement der AutorInnen und Ehrenamtlichen mitzuerleben und gemeinsam mit so vielen Menschen aus verschiedenen Kulturen dieses verbindende Projekt mitzugestalten. Was mir an NeuLand außerdem besonders gefällt ist der Austausch mit den AutorInnen und unser Ziel, durch die Vermittlung eines breiten Spektrums an Perspektiven Verstehen, Kennenlernen und Dialog zu fördern.