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Husam Weso

Mehr als 1000 Worte

Wenn Menschen unterschiedlicher Kulturen aufeinandertreffen, spielt nicht nur die verbale Kommunikation eine wichtige Rolle im Gespräch, sondern vor allem auch die nonverbale Kommunikation. Damit keine Missverständnisse entstehen, müssen Körpersprache, Gestik und auch Mimik der anderen Kultur verstanden und beachtet werden. Genauso kann das Verständnis der Gestik oder Körpersprache einen Einblick in eine andere Kultur verschaffen, weil sie zahlreiche Eigenschaften einer Kultur offenlegt …

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Maryam Haidari, Afghanistan

»Wir waren alle schockiert«

Maryam ist Afghanin und obwohl sie das Land schon vor ungefähr 15 Jahren verlassen hat, leidet sie mit ihrer Heimat und den zurückgelassenen Verwandten und Freunden unter den dramatischen Entwicklungen seit August diesen Jahres.
Wir haben darüber schon ein paar Mal gesprochen, aber Maryam ist immer wieder in Tränen ausgebrochen. Doch heute ist sie mit einem Interview einverstanden. Maryams Muttersprache ist Dari oder Farsi, ein persischer Dialekt. Wir sprechen deutsch miteinander.

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Taha Karem, Kurdistan-Irak

Wer eigene Wurzeln pflegt, kann auch neue Wurzeln schlagen!

Wenn die Menschen aus irgendwelchem Grund ihre Heimat verlassen, und in einem anderen Land leben, stehen sie vor neuen Herausforderungen des Lebens, nämlich: sich neu zu orientieren und die neue Sprache, Kultur, Regeln und die neue Lebensweise zu lernen, die oft anders ist als die in der eigenen Heimat. Am Anfang ist vieles neu und fremd, deswegen brauchen solche Menschen in dem neuen Land Unterstützung.

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Raphael J. Makame

»Wegen meiner Arbeit war ich gezwungen, zu fliehen«

Er sagt, er könne noch kein Deutsch, aber die paar Ausdrücke, die er zwischendurch einwirft, klingen astrein! Raphaels Organisation, OPCA, kümmert sich um Menschen, die mit dem Rechtssystem in Konflikt geraten oder aus irgendwelchen Gründen nicht unterstützt oder sogar verfolgt werden.

Über diese Arbeit wollen wir uns unterhalten.

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Sarwar Gazali, Pakistan

Aus dem Roman »Blut statt Almosen«

Ahmad, ein junger Pakistani, der seit einiger Zeit in Berlin lebt, erhält einen verzweifelten Anruf aus seiner Heimat: Seine Tante berichtet ihm, dass ihr Sohn Ahsan spurlos verschwunden ist, alle Nachforschungen der Familie sind im Sande verlaufen. Ahmad stand noch kurz zuvor in Kontakt mit seinem Cousin, mit dem ihn seit Kindertagen eine innige Freundschaft verbindet

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Akin Öztürk, Türkei

Im Namen der Frau

Eigentlich kommt dieser Artikel zu spät. Dieser Artikel hätte früher geschrieben werden sollen. Durch mich oder jemand anderen. Ich sehe fast jeden Tag Morde an Frauen, wenn ich Nachrichten über die Türkei lese.

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Mohamad Alkhalaf, Syrien

Das ruhige Meer

Die Sprache ist wie ein ruhiges Meer, oberflächlich versteht man das Gesagte, aber was versteckt sich hinter den Wörtern? Unter der Wasseroberfläche gibt es Strudel und Untiefen und noch Allerlei.

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Dickson Oarhe

Die schiere Kraft des Willens

Vor einiger Zeit, genau während meines letzten Urlaubs 2020, habe ich einen Moment erlebt, der mich zum Nachdenken gebracht hat.

Zuvor möchte ich Sie wissen lassen, dass es mir an schönen Momenten in dieser großartigen Stadt Walldorf, die ich vor drei Jahren kennengelernt habe, nicht mangelt: Zum Beispiel, wenn ich jeden Tag mit dem Fahrrad zu meiner Firma in Mörfelden radle, wo ich eine Ausbildung mache, oder zur Berufsschule in Groß-Gerau (BSGG) fahre. Für mich hat dieser Tagesablauf schon etwas Schönes und Bemerkenswertes. Inzwischen kenne ich so viele nette Leute in Walldorf und in Deutschland, die warmherzig und hilfsbereit sind und die mich ab und an einladen und ich besuche sie und unterhalte mich gerne mit ihnen.

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Raphael Müller-Hotop

Ich heiße Raphael Müller-Hotop, bin Psychologe und war von Oktober 2014 bis August 2019 stellvertretender Vorstandsvorsitzender des NeuLand e.V.. Es begeistert mich jedes Mal aufs Neue das Engagement der AutorInnen und Ehrenamtlichen mitzuerleben und gemeinsam mit so vielen Menschen aus verschiedenen Kulturen dieses verbindende Projekt mitzugestalten. Was mir an NeuLand außerdem besonders gefällt ist der Austausch mit den AutorInnen und unser Ziel, durch die Vermittlung eines breiten Spektrums an Perspektiven Verstehen, Kennenlernen und Dialog zu fördern.