Autor: Gisela Framhein

Gisela Framhein

Gisela Framhein

Seit fast 20 Jahren arbeite ich psychotherapeutisch mit Geflüchteten und habe dabei oft erfahren, wie schmerzlich es für diese ist, sozusagen an der Grenze einen Teil ihrer bisherigen Identität aufgeben zu müssen, weil sie hier – auch bedingt durch die neue Sprache – ihre Berufe, ihre Fähigkeiten, ihr Können vorerst nicht leben können. Sprach-losigkeit ist demütigend. Einen Artikel für Neuland zu schreiben kann daher auch bedeuten, an die Vor-Flucht-Identität anzuknüpfen, sich zu zeigen in seinen Kompetenzen, sich mitzuteilen, seine Sicht darzustellen. Es kann helfen, seine Würde wieder zu erlangen. Es macht mich froh, dabei Unterstützung geben zu können.
Gisela Framhein

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Seit fast 20 Jahren arbeite ich psychotherapeutisch mit Geflüchteten und habe dabei oft erfahren, wie schmerzlich es für diese ist, sozusagen an der Grenze einen Teil ihrer bisherigen Identität aufgeben zu müssen, weil sie hier – auch bedingt durch die neue Sprache – ihre Berufe, ihre Fähigkeiten, ihr Können vorerst nicht leben können. Sprach-losigkeit ist demütigend. Einen Artikel für Neuland zu schreiben kann daher auch bedeuten, an die Vor-Flucht-Identität anzuknüpfen, sich zu zeigen in seinen Kompetenzen, sich mitzuteilen, seine Sicht darzustellen. Es kann helfen, seine Würde wieder zu erlangen. Es macht mich froh, dabei Unterstützung geben zu können.
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Raphael Müller-Hotop

Ich heiße Raphael Müller-Hotop, bin Psychologe und war von Oktober 2014 bis August 2019 stellvertretender Vorstandsvorsitzender des NeuLand e.V.. Es begeistert mich jedes Mal aufs Neue das Engagement der AutorInnen und Ehrenamtlichen mitzuerleben und gemeinsam mit so vielen Menschen aus verschiedenen Kulturen dieses verbindende Projekt mitzugestalten. Was mir an NeuLand außerdem besonders gefällt ist der Austausch mit den AutorInnen und unser Ziel, durch die Vermittlung eines breiten Spektrums an Perspektiven Verstehen, Kennenlernen und Dialog zu fördern.